Räuchergarten

Das Räuchern hat eine Traditon, die wohl fast so alt ist wie die Menschheit. Funde aus der Steinzeit belegen, dass sich die Menschen bereits vor mehr als 10.000 Jahren den Rauch zu Nutze machten.

In unserer westlichen Welt denken viele erst einmal an Fisch und Fleisch, wenn es ums Räuchern geht. Doch auch für Körper, Geist und Seele hat der Rauch eine große Wirkung. Das Räuchern hat seit jeher in allen Völkern kulturelle und geistige Bedeutung. So wurde und wird zur Reinigung, zum Schutz und zur Segnung, zur Heilung oder auch zur Meditation geräuchert.

Im Abendland kennt man das Räuchern noch am ehesten aus der katholischen Kirche. Hier wird bei besonderen Gottesdiensten meist mit Weihrauch-Mischungen geräuchert. Auch ist mancherorts noch der Brauch verbreitet, in den Rauhnächten die Ställe und das Vieh zum Schutz und zur Gesundheit zu räuchern. Durch Besinnen auf alte Traditionen und den Wunsch, sich tief mit der Natur zur verbinden, finden auch bei uns wieder mehr Menschen Zugang zum Räuchern.

So wie in der Aroma-Therapei die Düfte, kann auch der Rauch beim Verräuchern von Kräutern und Harzen, tief in uns wirken.

Es bedarf nicht der Waren aus dem weiten Ausland, um ein gutes Räucherwerk zu erhalten. Wir sind mit der Vielfalt der heimischen und mediterrtanen Kräuter reich beschenkt und können diese wunderbar einsetzen und nutzen.

Nicht die Rituale fremder Kulturen sind es, die das Räuchern ausmachen, sondern das eigene Empfinden und die Begegnungen, die sich daraus ergeben.